„Der Reproduktionsspezialist sah meinen Blutbefund und sagte: ‚Lisa, Ihr AMH ist 0,3. Mit 43 und diesem Wert liegen Ihre Chancen mit eigenen Eizellen unter 5 %. Ich empfehle, eine Eizellspende in Erwägung zu ziehen.’ Ich nickte höflich, ging zum Auto, saß 20 Minuten da und weinte. Ich war noch nicht bereit, meine eigenen Eizellen aufzugeben.“

Das ist LISAS Geschichte – vom Rand der Verzweiflung in einer Melbourner Klinik bis zum Kreißsaal, wo sie die Zwillinge im Arm hielt, von denen man ihr sagte, sie würde sie „nie haben“. Erzählt vom FertiJourney Medizinischen Team.

Diagnose: Verminderte Eierstockreserve

Lisa lernte mit 41 ihren Partner Michael kennen, sie verliebten sich schnell und wussten beide, die Zeit drängte. Die Untersuchung zeigte AMH 0,3, FSH 15, nur 3 Follikel im Zwischenzyklus. „Ich suchte wie verrückt im Internet, und alles, was ich las, sagte: Mit 43 und diesem Wert sind die eigenen Chancen extrem gering. Ich fühlte mich verurteilt, nicht diagnostiziert.“

Australische Kliniken: „Eizellspende ist die beste Option“

In vier Monaten konsultierte sie drei Melbourner Kliniken. Die erste wollte einen Zyklus versuchen, meinte aber, die Chance sei „sehr, sehr gering“, unter 5 %. Die zweite war direkt: „Mit Ihren eigenen Eizellen ist es ein teures Experiment.“ Die dritte versprach einen Versuch, würde aber abbrechen, wenn keine 3 Eizellen gewonnen würden – und ein Zyklus, der möglicherweise abgebrochen würde, kostete 12.000 AU$.

Lisa hatte sich mit Eizellspende befasst, sträubte sich jedoch: „Ich lehne das nicht moralisch ab, war einfach noch nicht bereit. Ich wollte zuerst jede Möglichkeit mit eigenen Eizellen ausschöpfen.“

Die Weigerung aufzugeben

Als biomedizinische Forscherin behandelte Lisa „Unfruchtbarkeit“ wie ein Forschungsthema. Die Literatur wies wiederholt auf zwei Dinge hin: sanfte Stimulationsprotokolle bei verminderter Eierstockreserve (DOR) und die traditionelle chinesische Medizin (TCM) als IVF-Begleitung – Akupunktur verbessert die Eierstockdurchblutung, Kräuter heben die Eiqualität, Ernährung stärkt die allgemeine Fruchtbarkeit.

„Die australischen Kliniken wischten TCM beiseite und sagten ‚keine Belege’. Dabei gab es Belege – nur nicht die Art, in der sie ausgebildet worden waren.“

Die Entdeckung von TCM + IVF

Lisas Recherche führte sie zum Luohu-Krankenhaus in Shenzhen – einem der wenigen Häuser weltweit mit einer integrierten Reproduktionsmedizin, wo westliche IVF und chinesische Medizin Seite an Seite arbeiten. Luohus Plan: drei Monate vor der IVF Akupunktur und maßgeschneiderte Kräuter, während der Stimulation Elektroakupunktur für Follikel und Gebärmutterschleimhaut, rund um den Transfer Akupunktur zur besseren Einnistung, danach Kräuterunterstützung.

Über PubMed las sie die Arbeit von Dr. Chen zu integrierten DOR-Plänen: Bei AMH unter 0,5 lag die Lebendgeburtenrate bei 25–30 % – weit besser als das „unter 5 %“, das sie gehört hatte. Noch am Abend füllte sie das Beratungsformular aus, am nächsten Morgen erreichte sie das detaillierte Material der FertiJourney-Koordinatorin. „Zum ersten Mal seit Monaten fühlte ich Hoffnung.”

Drei Monate Vorbereitung

Anders als in Australien, wo man „sofort mit der IVF anfängt und schaut“, lautet Luohus Ansatz: „Zuerst drei Monate den Körper optimieren, dann beginnen.“ In drei Monaten stieg die Akupunktur von zweimal auf dreimal wöchentlich, dazu Moxibustion zur Wärmung, FSH fiel von 15 auf 11, die Follikelzahl stieg von 3 auf 5.

Sanfte Stimulation und Eizellentnahme

Dr. Chen stellte für sie einen sanften Plan mit 150 IE Start zusammen – die Eierstöcke nicht zur Menge zu zwingen, sondern Qualität zu schützen. Am Tag 10 fünf Follikel, vier Eizellen entnommen, drei befruchtet, am Tag 5 zwei AA-Blastozysten. „Die australische Klinik sagte, ich bekäme vielleicht gar keine. Ich hatte zwei.“

Sie verzichteten auf PGT-A und transferierten zwei Embryonen. Der Test zeigte HCG 1.247, im Ultraschall zwei Herzschläge von 138 und 142. „Der australische Arzt sagte unter 5 %. Ich habe nicht nur gewonnen – ich habe verdoppelt. Zwei Babys, meine Babys, mit 43, eigene Eizellen. Manchmal traue ich mich kaum zu glauben.“

Zwillinge und Kosten

Lisas Zwillingsmädchen kamen in der 37. Woche per Kaiserschnitt zur Welt, Mia 2,8 kg, Zoe 2,6 kg. Gegenüber Australien, wo eigene Eizellen fast ein Glücksspiel waren (die meisten Kliniken wollten gar nicht erst versuchen), kostete Luohus Plan inklusive dreimonatiger TCM-Vorbereitung zwar wegen Flug und Unterkunft etwas mehr, brachte aber Zwillinge. „Ich würde es noch einmal bezahlen.“

Lisa sagt: „Lassen Sie sich nicht von einer AMH-Zahl definieren. AMH sagt etwas über die Menge, nicht über die Qualität. Suchen Sie eine Klinik, die ‚Sie als Menschen’ behandelt, nicht ‚Ihr Alter’ – Luohu sah eine gesunde, motivierte Frau, die bereit war, sich vorzubereiten. Das war der ganze Unterschied.“

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